Januar: Leserbriefe: Bewerbungen als Gutachter, Suche nach einem weiteren Redakteur

- 02. 01. 1988
Postkarte von Prof. Horst Völz, Berlin, an Red. MP
Bittet als Autor von zwei Beiträgen in MP 1/1988 um mehrere Beleghefte;
entspr. Vermerk von VR Paszkowsky auf der Karte.

- 06. 01. 1988
Brief von Dr. Rose, Berlin, an Red. MP
Bietet seine Mitarbeit bei inhaltlichen und organisatorischen Fragen bez. Bildverarbeitungsverfahren an.
Antwort am 02. 02. 1988
Redaktion ist im Bedarfsfall vor allem an Gutachtertätigkeit zur rechnergestützten Bildverarbeitung interessiert.

- 13. 01. 1988
Brief von Schreiber, Waldau, an Red. MP
Bewirbt sich um Stelle als Redakteur auf Angebot in MP 12/1987
Antwort am 05. 02. 1988
Absage wegen zahlreicher Bewerbungen

- 14. 01. 1988
Brief von MP, VR Paszkowsky, an Ministerium EE, Genossin Weiß
Bittet um Informationen zu Kleincomputern, die im Dezember 1987 erstmals im Einzelhandel verkauft wurden, für Rubrik Computerclub.
Antwort von Dr. Klimke, Ministerium EE, am 29. 02. 1988
Man befürwortet Informationen über den Verkauf und verweist zur Abstimmung auf die Herstellerbetriebe VEB Kombinat Robotron (KC 87) und VEB Mikroelektronik Mühlhausen (KC 85/3).
Für 1988 sei geplant, insgesamt 10 000 dieser KCs an den Handel auszuliefern.

- 23. 01. 1988
Brief von Hanisch, Berlin, an Red. MP
Bewirbt sich für nebenberufliche Gutachtertätigkeit für Softwarethemen wie Basic, dBase oder Turbo Pascal.
Beiliegend zwei Manuskripte

- 23. 01. 1988
Leserbrief von Oberländer, Berlin, an Red. MP
Findet die Artikel in MP 1/1988 von Prof. Völz „über die neuen Fraktale ausgesprochen maklatan!“ Kritisiert, dass Begriffe und Abkürzungen zu wenig erläutert werden.
Antwortbrief am 01. 02. 1988 - Hinweise werden geprüft.

- 24. 01. 1988
Leserbrief von Zettler, Berlin, an Red. MP
Kritisiert den Umfang, der den Beiträgen von Prof. Völz (MP 1/1988 - Grafiken über Iteration und Fraktale am KC) zur Verfügung gestellt wird. Diese „Erstellung hübscher bunter Bildchen“ hätte man auf einer Druckseite ausreichend darlegen können. Steht im Widerspruch dazu, dass von der MP andererseits mit begrenztem Umfang argumentiert wird. „Ist Ihnen bekannt, daß in vielen Labors, Büros u. ä. in unserer Republik trotz der enormen Anstrengungen noch ein spürbarer Mangel an Rechnern, Druckern, Farbbändern usw. herrscht und schon aus diesem Grunde die Propagierung derart extensiver und wenig ergiebiger Spielereien zumindest auf Unverständnis stoßen wird?“
Beiliegend Programmausdruck eines F77-Programms. Mit handschriftlichem Vermerk: „hiermit könnten auch all unsere neuen PCs stunden- und tagelang bunte Bildchen produzieren ...“
Am 09. 02. 1988 Weiterleitung des Schreibens inkl. Programmausdruck an Prof. Völz.
Am 17. 02. 1988 Antwort von Prof. Völz - er werde dem Autor nicht antworten, Problematik anderweitig in Angriff nehmen, und „Jedenfalls aufgrund Ihres Verhaltens brauchen Sie nicht mehr mit meiner Hilfe rechnen.“ (bezieht sich offenbar auf die Rücksendung einiger seiner Manuskripte zur Überarbeitung am 09. 02. 1988)

- Januar 1988
In der Rubrik
Dialog von Heft 1/1988 auf Seite 2 wird „In eigener Sache“ weiter nach einem Redakteur gesucht.
Ebenfalls in der Rubrik zu finden ist die Information, dass Harry Pollei zum Sekretär des FV Elektrotechnik der Kammer der Technik (KDT) berufen wurde. Als Mitglied im Präsidium der KDT war er wesentlicher Ansprechpartner bei der KDT als Herausgebergremium.

- Februar 1988
Vertragsabschrift zwischen Verlag Technik und Grafikerin Christina Bauer
Bis zum Heft 2/1988 wurde die MP von der Verlagsmitarbeiterin Christina Kaminski als Gestalterin betreut - Berechnung der Manuskriptlängen, Anfertigung des Layouts für die Druckerei, Aufbereitung von Fotos, Tabellen, Grafiken usw.
Ab MP 3/1988 übernahm diese Aufgabe die freiberufliche Grafikerin Christina Bauer auf der Basis dieses Vertrages.

Februar